KAB Emmanuel Ketteler freut sich über gelungene Veranstaltung / Pater Freni entzündet Feuer mit der Osterkerze
Wie auch im letzten Jahr bildete das traditionelle Osterfeuer der KAB Emmanuel Ketteler wieder einen stimmungsvollen Höhepunkt und Abschluss der Osterfeiertage. Am Abend des Ostersonntags versammelten sich ab 19 Uhr zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Gemeinde und der Umgebung, um gemeinsam das wärmende Brauchtumsfeuer zu erleben.
Als Veranstaltungsort diente, wie bereits in den vergangenen Jahren, ein Feld des Lohnunternehmers Göring in Köckelwick, der die Fläche dankenswerterweise erneut zur Verfügung gestellt hatte. Der große Platz bot ideale Bedingungen für das Ereignis und den regen Besucherandrang, über den sich die Organisatoren sichtlich freuten.
Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt: Engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der KAB hatten alle Hände voll zu tun und versorgten die Anwesenden mit kühlen Getränken und herzhaften Heißwürstchen. Der Verpflegungsstand war gut besucht und bot den perfekten Rahmen für gesellige Gespräche am Rande des Geschehens.
Der spirituelle Höhepunkt des Abends fand statt, als die Dunkelheit langsam hereinbrach. Pater Freni, der Präses der KAB Emmanuel Ketteler, übernahm die feierliche Segnung des großen Holzhaufens. Um eine symbolische Brücke zur Liturgie zu schlagen, hatte Pater Freni eigens eine Flamme der Osterkerze aus der Pfarrkirche mitgebracht. Mit dieser geweihten Flamme entfachte er anschließend das Osterfeuer.
Schnell griffen die Flammen um sich und erleuchteten den Nachthimmel über Köckelwick. Das hoch lodernde Feuer bot nicht nur ein beeindruckendes Schauspiel, sondern spendete den zahlreichen Gästen auch angenehme Wärme, sodass viele Besucher noch lange in gemütlicher Runde beisammenstanden. Die KAB Emmanuel Ketteler blickt auf eine rundum erfolgreiche und harmonische Veranstaltung zurück, die einmal mehr die starke Gemeinschaftspflege des Vereins unter Beweis stellte.
Text: KAB Emmanuel Ketteler
Auch in diesem Jahr setzte die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) eine liebgewonnene Tradition fort und besuchte am Karsamstag die Einrichtung, um den dort lebenden wohnungslosen und pflegebedürftigen Menschen eine besondere Freude zu bereiten.
Der Nachmittag begann in geselliger Runde. Im Speisesaal des Pflegeheims kamen Bewohner und die ehrenamtlichen Helfer der KAB zusammen. Bei Kaffee und Kuchen wurde gelacht, erzählt und die Gemeinschaft gepflegt. Für viele Bewohner des St. Antoniusheims ist dieser Austausch ein Höhepunkt im Jahreskalender, bietet er doch eine willkommene Abwechslung zum Alltag und die Möglichkeit für persönliche Begegnungen.
Im Anschluss an die Kaffeetafel folgte der Teil der Aktion, der dem Besuch seinen Namen gibt: Die Verteilung der „Ostertütchen“. Die Helfer der KAB zogen von Zimmer zu Zimmer, um jedem Bewohner persönlich einen kleinen Gruß zu überbringen. In den liebevoll gepackten Tüten fanden sich österliche Aufmerksamkeiten, die den Beschenkten ein Lächeln ins Gesicht zauberten.
„Es geht uns nicht nur um den materiellen Wert der Tütchen“, erklärte einer der Ehrenamtlichen. „Viel wichtiger ist die Botschaft: Ihr seid nicht vergessen.“ Tatsächlich waren es oft die kurzen Gespräche an der Zimmertür, die den Moment so wertvoll machten. Mancher Bewohner nutzte die Gelegenheit, um aus seinem Leben zu berichten oder einfach ein paar herzliche Worte zu wechseln.
Die Aktion „Ostergrüße“ findet jährlich statt und ist fester Bestandteil des Engagements der KAB. Gerade in einer Einrichtung wie dem St. Antoniusheim, das Menschen in schwierigen Lebenslagen oder mit Pflegebedarf ein Zuhause bietet, ist die Solidarität der Gemeinschaft ein wichtiges Signal.
Am Ende des Karsamstags blieb das gute Gefühl, dass mit wenig Aufwand viel erreicht werden kann. Die strahlenden Augen der Bewohner waren für die KAB-Mitglieder das schönste Dankeschön und zugleich Ansporn, auch im nächsten Jahr wieder mit gefüllten Tütchen und Zeit für ein Gespräch vorbeizukommen.
Text: KAB Emmanuel Ketteler
KAB Borken diskutiert über Künstliche Intelligenz und wählt neues Leitungsteam
Annette Brun, stellvertretende Landrätin des Kreises Borken, brachte es in ihrem Grußwort auf den Punkt: „KI darf entlasten, aber nicht entmündigen.“ Einig mit Brun zeigten sich auch die anderen Gäste der diesjährigen Bezirksversammlung: Wilhelm Korth, MdL, Hermann Hölscheidt, KAB Diözesansekretär und Pater Freni Karaluthara Kunjachan, Präses der KAB Emmanuelle Ketteler e.V..
In drei Gesprächsrunden am Tisch konnten die Teilnehmenden mit der Landtagsabgeordneten Heike Wermer, mit Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Gewerkschafter Karim Peters über die Frage, welche Rolle KI in Zukunft spielen wird, diskutieren.
Heike Wermer, MdL, betonte die europäische Perspektive der Frage und die Bedeutung des Datenschutzes. Europa müsse sein Gewicht als großer Markt gegenüber den USA nutzen.
Für Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp kann KI bei der Sichtung von Anträgen auf Vollständigkeit unterstützen wie beispielsweise bei der Hundesteuer und Wohngeldanträgen. Er betonte, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus über Anträge entscheiden und nicht die KI.
Karim Peters von der IG Metall warnte vor Risiken, wenn KI beispielsweise bei der Sichtung von Bewerbungsunterlagen eingesetzt würde. Eine Vorauswahl durch KI könne zu Diskriminierung führen und es brauche Regelungen in den Betrieben, damit die Verantwortung immer beim Menschen liegt.
Wie alle Gesprächsteilnehmer*innen sieht Peters, dass KI die Arbeitsplätze und auch das soziale Gefüge am Arbeitsplatz stark verändern wird: Neue Arbeitsplätze und Berufsbilder entstünden und andere Arbeitsplätze würden abgebaut.
Die Versammlungs-Teilnehmer*innen mahnten in ihren Beiträgen, dass die Kontrolle und Verantwortung immer beim Menschen bleiben müsse. Wichtig sei Bildung in den Schulen und Fortbildungen und Qualifizierungen in den Betrieben, damit Mitarbeitende sich weiterentwickeln können und niemand den Anschluss verliert. „Wir haben den kritischen Auftrag der Versammlung, die Risiken im Blick zu halten, verstanden“, versprach Wermer in ihrem Schlusswort.
Mit der Ketteler-Plakette wurde in diesem Jahr das Team der Begegnungsstätte „Kettelerhaus“ Vreden geehrt. Dieses „Kaffee-Dienst-Team“ möchte im Kettelerhaus einen Ort der Begegnung schaffen, in dem sich Menschen aller Generationen und Kulturen wohl fühlen. Norbert Uhling und Gertrud Vorholt übergaben die Auszeichnung stellvertretend für das ganze Team an Günter Kleingunnewyck, Vorsitzender der KAB Emmanuel Ketteler e.V..
Am Nachmittag wählten die Mitglieder des KAB-Bezirkes Borken ein neues Bezirksleitungsteam: Marita Vering (Heiden), Josef Schwering (Ottenstein), Gertrud Vorholt, Klaus Bußkönning und Ulrich Haucke (alle Borken), Norbert Uhling (Alstätte) und Christel Kleingunnewyck (Vreden).
Text: KAB